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Alt 04.01.2010, 12:23   #10 (permalink)
malmophil
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Standard free solo als mentales training?

hi expo,
na jaaa...also..eigentlich hast du recht - uneigentlich hast du so gar nicht recht.
das problem liegt in der hiesigen kundschaft.
bei vielem das ich hier gelesen habe, bekam ich den eindruck, dass die jeweiligen tipper nicht gerade vor erfahrung strotzen. das ist kein vorwurf an die jeweiligen tipper. es ist eine schlichte feststellung. diese jedoch beeinflusst meine tipperei.
ganz klar: so wie du das schilderst, hast du recht - für dich. mir gefällt daran sowohl die verhältnissmässigkeit der schwierigkeitsgrade, als auch die dargestellte vorgehensweise. dein hinweis auf alpine touren mit ihren zwängen zum seilfreien gehen im leichten gelände: wasser auf meine mühlen . ich bin mir allerdings ganz sicher, dass dein hinweis auf das 'in-sich-hinein-hören', auf positives bzw. negatives herzklopfen, etwas ist, das sich keinem erschliesst, der nicht mindestens ein ganzes, besser 2 jahre INTENSIV und VIEL (man beachte die wortwahl) geklettert ist. vom kopf her mag das nachvollziehbar sein. was es aber in seiner physiologischen realität wirklich ausmacht: das bekommt der/die einzelne nur durch langjährige praxis mit.
freesolo hat was! und das in jedem schwierigkeitsgrad. vom genussvollen und durch nichts eingeschränkten steigen in einer 4a, bis hin zu den selbsterfahrungstrips in den jeweiligen grenzgängen.
freesolo hat gar nix! wenns aus der grundhaltung 'boah ey, geil!' bzw. aus imagegründen betrieben wird. 'boah ey, geil', das ist der klassiker der postanfängerfehler.

gruss malmo
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in dubio pro secco
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