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#1 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 24.10.2011
Beiträge: 6
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Was würdet Ihr denn in Sachen Methodik und Gerät empfehlen, um einen ambitionierten Einsteiger in die Thematik Sichern einzuweisen ?
Ich bin selber von HMS über Achter zum Tuber gekommen und bin eigentlich ganz zufrieden damit. Gelernt habe ich das Sichern schon vor so langer Zeit, daß ich nicht mehr genau weiß, wie ichs eigentlich genau gelernt habe. Habe in den Jahren viele Stürze gehalten, bin mindestens genauso oft gehalten worden und auch bis jetzt selber keinen ernsthaften Zwischenfall gehabt. Ein kürzlich miterlebter Grounder in der Kletterhalle (wohl nachläsig mit Tuber gesichert, beim Sturz von ca 2m hats dem Sichernden die Bremshand in den Tuber gezogen und eingeklemmt, worauf er losgelassen hat und der Vorsteiger zwar nicht ungebremst aber doch heftig genug aufgeschlagen ist) hat mich aber nachdenklich gemacht, zumal ein Freund jetzt auch einsteigen will und ich mir deswegen überlegen muß, wie ich ihn sicherungstechnisch fit mache. Ich denke mal, ich werde ihn erstmal unter Aufsicht sichern lassen (Erfahrener hält zusätzlich das Bremsseil und schaut ihm auf die Finger). Mal ein Sturztraining machen, mit zweitem Seil als Sicherheit. Wo ich jetzt echt am Schwnaken bin ist die Frage nach dem sichersten Gerät. Klar, jedes Gerät muß beherrscht werden, wenn es sicher sein soll, aber womit haben Einsteiger potentiell am wenigsten Stress ? GriGri, Tuber oder noch was Anderes ? Der Einsteiger soll das Ding schnell beherrschen und ich als Vorsteiger muß mich auf den Einsteiger verlassen können... Bin für jeden Erfahrungswert dankbar. |
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#2 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 26.11.2010
Beiträge: 71
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Hmm keine so leichte sache. Am besten wohl HMS oder Tube. Im zweifel würde ich ihm wohl die gleiche sicherungstechnik zeigen, die man selber auch nutzt. Dann lernt er auch am schnellsten, wie man das sicherungsgerät korrekt "anlegt" und auf richtigkeit überprüft (partnercheck). Wenn der sicherungspartner immer eine andere technik verwendet, könnte das verwirren, v.a. weil die sicherunghaltung bei tube und hms genau anders herum ist.
edit: Alternativ könnte man ihm zwei techniken ausprobieren lassen und ihm die auswählen lassen, mit der er sich am sichersten fühlt. Geändert von KnutWuchtig (21.11.2011 um 16:32 Uhr) |
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#3 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 01.07.2011
Ort: Salzburg
Beiträge: 114
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Zitat:
ich selber habs mit dem tuber gelernt und lerns auch jedem mit einem tuber, und am besten alle 5 minutn sagen wie wichtig es ist die bremshand NIE vom seil zu nehmen |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 22.02.2008
Ort: Südlicher Frankenjura
Beiträge: 156
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Tubes sind schnell und einfach erklärt und später für alle Spielarten des Kletterns geeignet. HMS zusätzlich hätte den Vorteil, dass es nie schaden kann, wenn man im Notfall auch damit noch umgehen kann. Denn, wenn mal was die Wand runter verschwindet, nen HMS Karabiner hat man meist noch zur Hand.
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#5 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 05.07.2011
Ort: Hannover
Beiträge: 25
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Hallo Peter,
jetzt wurden immer wieder die Tubes herrausgehoben. Ich habe vor einiger Zeit den Smart von Mammut für mich entdeckt. Das Prinzip kommt vom Tube, allerdings blockiert das Gerät bei ruckartiger Belastung von selber, was nicht dazu verleiten sollte die Aufgaben des Sicherns schlampiger hinzunehmen. Aber wie du sagtest, der Sichernde ist kurz unaufmerksam, es zieht die Hand hinein und reflexartig wird losgelassen! Kann mit dem Smart nicht passieren, das Beste, es kostet um die 25.00€ und lässt sich sich nach kurzer Eingewöhnung super bedienen. Einziges Manko, beim Ablassen ist die Dosierung gewöhnungsbedürftig! Bester Gruß |
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#6 (permalink) | |
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Mitglied
Registriert seit: 09.09.2011
Beiträge: 29
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Zitat:
Oder das Click Up! Ist vom Handling her dem Tube noch ähnlicher, ein späteres Umsteigen auf Tube (falls erwünscht) fällt daher leicht. Zusätzlich hat man aber trotzdem vorerst die Sicherheitsreserve eines Halbautomaten. Ist zwar etwas teurer als das Smart, ich finde das Gerät aber super für den von Dir erwähnten Zweck. Mit dem Handling vom Smart kann ich mich perönlich nicht so recht anfreunden (was aber eine individuelle Geschmacksache ist!).
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www.magnesiumcarbon.at |
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.07.2009
Ort: im schwäbischen
Beiträge: 583
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hi,
womit mal wieder bewiesen wäre, dass der markt eben doch nicht alles regelt. für mich ist mit diesem thread klar erkennbar, dass die vielfalt der sicherungsgeräte etwas paradoxes schafft: nämlich unsicherheit. automatisere eine sicherungsmethode bis zum erbrechen, übe die dazu gehörenden notfälle. dann reicht es in die haut hineien, wenn du dir noch eine methode als alternative aneignest. also z.b. tuber und grigri-gaswerkmethode. wobei das mein zugeständniss an den zeitgeist ist. mein persönlicher favorit ist tuber und hms! wenn ich da oben lese, dass sich nun über tuber und varianten des tubers auseinander gesetzt wird, da stellen sich ernsthafte fragen. solche debatten sind waste of time. nachdem wir ja im zeitalter der unentschlossenen und alllesproblematisierer leben, kommt bei sowas nur neue unentschlossenheit heraus. gruss malmo
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in dubio pro secco |
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#9 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 06.01.2012
Beiträge: 24
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Ich bin kein Freund von der Halbautomatik bei Anfängern - die Grundlogik wie das mit dem Sichern funktioniert (Bremswirkung über Reibung oder das verjüngen und abknicken des Seils), die korrekte Führung beim Einholen des Seils in kleinen Bögen und der umschlossenen Hand, das Verständnis zum Verhältnis von Schlappseil und Fallhöhe, der richtige Abstand zur Wand und die nötige Aufmerksamkeit - das muss im Grund einmal ordentlich erklärt und dann geübt werden - und selbst unter Routine und routinierten Seilpartnern kommts immer wieder zu Nachlässigkeiten oder Ablenkungen - deswegen auch immer mal wieder drüber reden.
Grade im Vorstieg mit Halbautomatik zu sichern kann Probleme bereiten - da hab ich schon einige Stürze gesehn - entweder weil die Seilausgabe nicht zügig genug kam oder reflexmässig auf den Ausgabehebel gedrückt wurde etc. Dann lieber ein Tube da ist das klarer in der Handhabung grade am Anfang. Wenn eine Sicherungsweise wirklich verinnerlicht ist dann kann man irgendwann mal auch mit ner Halbautomatik probieren (grad wenn man projektiert und der andere was länger hängt und man das nicht über nen Wurfknoten im Bremsseil lösen will) aber als Anfänger finde ich sollte man die Grundprinzipien erlernen - über einen Achter oder einen HMS abzusichern auf jeden Fall - falls doch mal Equipement abhanden kommt. Geändert von mörchen (06.01.2012 um 19:59 Uhr) |
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