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| Umfrageergebnis anzeigen: Free Solo als Mentales Training | |||
| Ja, mach ich schon |
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2 | 25,00% |
| würde ich ausprobieren |
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2 | 25,00% |
| Nein, davon halte ich nichts |
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4 | 50,00% |
| Teilnehmer: 8. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen | |||
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#1 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 29.06.2009
Beiträge: 18
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Seruvs,
durch das Buch von Alexander Huber "Der Berg in mir" bin ich aufs Free Solo gestoßen. Meine Frage an euch jetzt, was haltet ihr von Free Solo klettern z.b. an kleinen Wänden 15-30 Meter hoch als Mentales Training. Bis denn Martin |
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#2 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 25.09.2009
Beiträge: 2
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Hallo Martin,
ich bin zwar ein absoluter Anfänger im Klettern, doch wenn ich es könnte würde ich es durchaus einmal versuchen. Man sollte schon Wissen was man macht und sich auch zutraut. Es hängt natürlich auch viel von der Erfahrung ab. Es gibt halt immer zwei Seiten. Man kann über die Straße gehen und wird überfahren, man fährt viele Jahre Motorrad und es passiert nichts, doch plötzlich übersieht dich ein Autofahrer. Ich würde es versuchen. Gruß, macsteve |
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#3 (permalink) |
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Mitglied
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Absolut,- es gibt wohl kein besseres mentales Training als Routen Free Solo zu besteigen. Nur in dieser Situation bist du "Du" kannst du dein SEIN erspüren. Alle deine Handlungen werden unmittelbar Konsequenzen haben. Und wenn du so einer Wand entstiegen bist,- kann nichts im Leben dich noch aufhalten. Die gewonnene mentale Stärke wird dich in neue Höhen tragen. Einzig die Einschränkung das "Deine Wände" nur 15-30 Meter hoch sind,- läßt mich vermuten,- du zögerts noch. Gib dir und deinem Geiste die Chance sich zu endecken. Steige ein auch ohne Höhenbeschränkung. Erhöhe den Wert dieser Tat unbedingt dadurch, daß du sie ankündigst, sag Freunden, und vor allem Famile bescheid,- und! nimm macsteve mit.(vorher aber nicht über die Straße gehen!!)
PS Grüße an Bachar |
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#4 (permalink) | |
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Mitglied
Registriert seit: 24.08.2009
Beiträge: 10
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Zitat:
Hast Du mal "On the Rocks" von Stefan Glowacz gelesen? Da ist auch ein sehr interessanter Abschnitt zum Thema free solo drin - und die Erklärung dafür, warum er seit Jahren nicht mehr free solo klettert. Lohnt sich. |
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#5 (permalink) |
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Mitglied
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Anfangs meiner Kletterzeit (Mitte/Ende der 80ziger) habe ich öfters Routen Freesolo unternommen. Das im berreich 4-5+,- auf der Alb. Mein Klettervermögen lag damals nicht viel höher und der Albfells besticht nicht gerade durch zuverlässigkeit. Motiviert wurde ich von vielen Berichten z.b im Rotpunkt, Büchern und Bildern. Schlichtweg hielt ich mich für unsterblich und habs genossen (ego) an Seilschaften vorbei, Solo einzusteigen. Sogar 2 längere Wasserfälle im Winter habe ich so begangen. Ich war damals zwar jung,- aber auch schon Vater. Rückblickend läuft mir angesicht dieser Taten nocr ein Schauer über dem Rücken, verbunden mit dem Scham sowas getan zu haben und der Dankbarkeit es überlebt zu haben.
Außer event. für eine "Randgruppe" im Klettern bzw. Bergsteigen, die aber Leistungsmäßig sowieso in einer ganz anderen Liga spielen, gibt es aus meiner Sicht keine Rechtfertigung für solche Unternehmungen. Das soll aber kein Zeigefinger sein, letztendlich ist jeder selbst für sich verantwortlich, vorrausgesetzt er was so fair und hat es mit den Hinterbliebenen abgesprochen. |
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#6 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 07.02.2008
Ort: Kölle
Beiträge: 44
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das gab's doch hier schonmal:
8c free solo als Trainingsetappe - Dave MacLeod - klettern.de meiner ansicht nach unsinn. aber es gibt noch einen briten, der das wohl als training ansieht: Bam Bam – E8 6b – On Sight – The Training Plan JackGeldard.com da steht auch drin, dass er zur vorbereitung viel solo gemacht hat. wobei, so ne brüchige route clean zu kletter würd hier in D ja auch schon als solo zählen... im ernst: wozu haben wir denn so tolle seile und karabiner und alles? kann man doch benutzen, so schwer ist das doch nicht? tse |
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#7 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 25.09.2009
Beiträge: 2
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So, nach 3 Monaten und etwas mehr klettern, viel gelesenen Büchern z.B. auch "On the Rocks" von Stefan Glowacz revidiere ich meine Aussage von oben. Ich würde nicht Free Solo klettern.
PS. @andreas6a, ich gehe schon noch über die Straße Geändert von macsteve (03.01.2010 um 17:27 Uhr). |
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#8 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 29.06.2009
Beiträge: 18
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gehört zwar nicht grad zum thema, aber weil dus grad ansprichst wie is den buch "on the rocks" so bin grad bei Seite 150 un im vergleich zu anderen kletterbücheren findet ich es eher schlecht, nicht nur das es langweilig geschrieben ist sonden ds zb. mit schrei aus stein passt irgendwie nicht mit rein und is uninteressant, aber naja. schönen abend noch
mfg |
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#9 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 14.12.2008
Beiträge: 7
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ciao martin,
wer schon einige zeit klettert, hat bestimmt gelernt, auf sich selbst zu hören. dann ist das ,was andere schreiben, zwar bewundernswert, aber für einen selbst erst mal unwichtig. also: ich würde freesoloklettern sogar als kurs anbieten, wenn es nicht solche juristischen fallstricke hätte. natürlich nicht im übersteilen, akrobatischen bereich, sondern moderat im 2. und 3. grad, wenn du z.b. für hochtouren oder alpinklettereien trainieren willst. zum verhältnis: ich bin bisher bis 6a+ vorgestiegen, aber im solo nur bis 4/4+ ( bei 5er-stellen hab ich mich selbst gesichert). es ist einfach ein gutes psychotraining, wenn wir z.b. in einer 7er-route nur schlecht absicherbare 5er-seillängen überwinden müssen. aber auch als selbstzweck: verzichte ich auf leichte, schöne routen ganz, nur weil ich niemanden finde, der unter 6b klettern will? ich bin nur dann solo eingestiegen, wenn ich das gefühl hatte: das hast du wirklich j e t z t drauf, mit deutlichen reserven. auch wenn die pumpe in mir pochte: es gab "positives" und "negatives" pochen. wichtig ist volle konzentration (nichts mit federleicht, keine überheblichkeit! ), ein ruhiges umfeld und keine hektik, so von: nur weg vom job, rein ins auto und zum fels heizen, um 8 kommt das wm-spiel in der glotze. und noch was: beim solo habe ich auch öfter weniger gute, aber kompaktere griffe und tritte genommen als grössere, aber "verdächtige", oder die hand im riss verklemmt als an der schuppe gezogen. das macht zwar die stelle etwas schwieriger, aber: bricht der griff weg.....und tschüssss!!! bin übrigens nie solo geklettert, um anderen was zu beweisen. unter der route zu stehen und mal nicht einzusteigen ist absolut in ordnung. leider müssen solotouren meistens heimlich ablaufen. ich habe aber noch keine bereut! soviel mal zum pro solo. trau dich was und werde alt! gruss expo |
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#10 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 13.07.2009
Ort: im schwäbischen
Beiträge: 98
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hi expo,
na jaaa...also..eigentlich hast du recht - uneigentlich hast du so gar nicht recht. das problem liegt in der hiesigen kundschaft. bei vielem das ich hier gelesen habe, bekam ich den eindruck, dass die jeweiligen tipper nicht gerade vor erfahrung strotzen. das ist kein vorwurf an die jeweiligen tipper. es ist eine schlichte feststellung. diese jedoch beeinflusst meine tipperei. ganz klar: so wie du das schilderst, hast du recht - für dich. mir gefällt daran sowohl die verhältnissmässigkeit der schwierigkeitsgrade, als auch die dargestellte vorgehensweise. dein hinweis auf alpine touren mit ihren zwängen zum seilfreien gehen im leichten gelände: wasser auf meine mühlen freesolo hat was! und das in jedem schwierigkeitsgrad. vom genussvollen und durch nichts eingeschränkten steigen in einer 4a, bis hin zu den selbsterfahrungstrips in den jeweiligen grenzgängen. freesolo hat gar nix! wenns aus der grundhaltung 'boah ey, geil!' bzw. aus imagegründen betrieben wird. 'boah ey, geil', das ist der klassiker der postanfängerfehler. gruss malmo
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