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#1 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 28.10.2011
Ort: Stuttgart
Beiträge: 11
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Hallo zusammen,
(Hab mit der Suchfunktion nicht umbedingt eine konkrete Aussage bekommen, deswegen bin ich mal so frei ein neues Thema aufzumachen) Bin seit 5 Wochen jetzt am Klettern, bin vorher durchs Fitnesscenter schon ein bisschen trainiert gewesen, hatte bisher nie Probleme mit Muskelkater oder ähnlichem. Jetzt war ich diese Woche 3x Klettern, statt wie bisher 1x. Und schon beim 2. Training diese Woche taten mir ziemlich schnell beide Ellenbogenaußenseiten weh. (und tun es noch ohne konkrete Belastung) Überbelastung liegt hier vermutlich auf der Hand (Tennisarm), was ich so bisher gelesen hab, aber als ich mal in der Halle rumgefragt hab, hieß es "Ellenbogen tun nur weh, wenn du was falsch machst" (Aussage eines Boulders). Jetzt möcht ich am Anfang natürlich nicht gleich mir ne falsche Technik angewöhnen und wollte mal fragen: Ellenbogenschmerzen eher von der Überbelastung, oder was kann ich so dermaßen falsch machen, dass es von ner falschen Klettertechnik kommt? (also würd nicht sagen, dass ich mir die Ellenbogen auskugel wenn ich kletter... xD) War bisher im 4. Grad unterwegs, gestern (Sonntag) meine ersten 5+er gemacht (ja als Anfänger freut man sich da noch drüber). Klettere immer relativ lange, bis halt nicht mehr geht (daher dacht ich Überbelastung müssts sein). Dehne danach auch immer, was auch ne Grundsatzdisskussion ausgelöst hat (ob sinnvoll oder nicht). Meinungen dazu? Zweite Frage: Was macht ich jetzt, je nach dem was es vermutlich ist: Sachte weiterklettern, also Mi geh ich wieder? Mittwoch lieber mal auslassen und das auskurieren? Wie vermeide ich das in Zukunft? (einfache Routen klettern, dehnen vorher/nachher? oder warten bis der Körper das gewohnt ist?) Hab gelesen das man sich grad am Anfang wenn man da viel falsch macht, ziemlich viel "versauen" kann. :/ Danke schonmal für hilfreiche Antworten! xD |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 22.02.2008
Ort: Südlicher Frankenjura
Beiträge: 156
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Hallo,
schmerzende Ellenbogen (Tennis-, Golferellenbogen) sind nicht so selten. Zumindest hatte ich das auch immer wieder mal. Liegt einfach daran, dass Muskeln schneller trainierbar sind als dein Band- und Sehnenapparat. Ich würde dir empfehlen sachte weiter zu klettern. Versuch mal nicht zu klettern bis du völlig platt bist. Dann macht man meistens irgendwelche Aktionen, bei denen man nur noch verzweifelt anreißt und dann übermäßig viel Schwung abfangen muss. Das belastet natürlich die Gelenke. Bezüglich Klettertechnik: Du hast natürlich weniger Überlastungserscheinungen in den Armen, wenn du nicht so viel mit Ihnen machst => mehr auf den Füssen stehen und weniger ziehen. Viel Spaß noch und gute Besserung Tschump |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.07.2009
Ort: im schwäbischen
Beiträge: 583
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eigentlich hat tschump alles gesagt: intentsität und dauer runterfahren, aber auf gar keinen fall pausieren.
...und leute: klettern könnt ihr bis ihr im rollstuhl rumhängt. also muss am anfang nicht alles am persönlichen limit stattfinden. das zauberwort heisst aufbauen gruss malmo
__________________
in dubio pro secco |
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#4 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 28.10.2011
Ort: Stuttgart
Beiträge: 11
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Okay, also Diagnose: Übereifer meinerseits --> Überbelastung und nicht ein falscher Kletterstil. Najut, dann gehts halt Mi wieder in die 4er Routen, da gibts 1-2 die kann man fast ohne Hände und fast nur aus den Beinen klettern.
Lässt sich genauer sagen wie lang die Sehnen brauchen, bis die sich dran gewöhnt haben? Wochen? Monate? Jahre? Geht das schneller je mehr man klettert oder hat das darauf keinen Einfluss, weils nun mal ne gewisse Zeit braucht. Ist viel Klettern am Anfang förderlich oder sollte man die ersten Monate nur 1x die Woche gehen, um dem Körper Zeit zu geben. Klettere natülrich weils Spaß macht, hab aber auch den Ehrgeiz mich zu verbessern. Nur hab ich nach meinem letzten Bandscheibenvorfall gemerkt (andere Sportart) besser auf den Körper zu hören und bin jetzt mal lieber vorsichtig. Danke schonmal für die Tipps und das schnelle Antworten! |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 07.02.2008
Ort: Kölle
Beiträge: 136
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hi roxy,
schlechte nachrichten: muskeln bauste binnen wochen auf, bänder brauchen monate (und jahre)... aber: ellbogen kann man auf die sprünge helfen. mit massieren, dehnen (zeitlicher abstand vor und nachm klettern) mir hat ausgleichstraining viel gebracht, geht fürn ellbogen gut mim theraband (nimm ein weiches). liegestütze und dips hab ich auch gemacht. noch was: UKC Articles - VIDEO: How to Heal Elbow Tendonitis (ist zwar die innenseite vom ellbogen, müsste aber für die aussenseite genau andersrum auch funktionieren) gute besserung! PS: und was mir auch viel gebracht hat: möglichst flüssig klettern, nicht zu lange in der gleichen Position blockieren! je statischer die belastung, desto mehr hat mein ellbogen weh getan. falls dir das hilft... Geändert von Gorill (07.11.2011 um 14:42 Uhr) Grund: PS |
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#6 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 20.09.2011
Beiträge: 7
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Hallo
Ich habe leider Erfahrung mit Tennis und Golfer Ellbogen. Ich klettere etwas mehr als 2 Jahre sehr intensive in der Halle und draussen sporadisch ( Halle ist mit deutlich mehr Power und weniger Psyche verbunden ). Ich habe gleichzeitig mit meiner Kletterpartnerin angefangen und wir sind im laufe der Zeit sicher 80 % der Routen zusammen geklettert ... soll heißen wir haben eine identische Trainingsbelastung. Momentan projektieren wir im 8+ Bereich. Das lässt nun irgendwie eine kleine Beobachtung zu ... Ich als Man mit 38 Jahren und sie als Frau mit 26 Jahren... haben in etwa die gleiche Leistungsstärke sind aber sehr unterschiedlich in der Verletzung Anfälligkeit. Ich habe quasi alle Finger das Knie die Schulter und am Langwierigsten die Ellenbogen als Problemzone. Sie ...Kleinkram und schnell abgeheilt. Vermutlich ist meine Regenerationsfähigkeit schlechter und mein Kletterstil ist nicht so sauber aber mit mehr Power/Belastung verbunden. ich musste halt erst viel später Technik einsetzen da ich noch Kraft zur Verfügung hatte ... aber das macht aber meine Bänder und Sehnen viel schneller platt. Was die Ellbogenproblematik betrifft..... Den Golferarm hatte ich ca 7 Monate und es wurde nicht besser auch nicht beim Aussetzten von 4 Wochen .... dehnen, Physio half nicht wirklich .... was sofort ich meine echt sofort geholfen hat war eine Kortisonspritze ... ich meine nach 7 Monaten schmerzen ..... eine Spritze und drei Tage später alles weg ...... Hammer. Aber das geht halt nicht ständig deswegen nach der Heilung immer dehnen ... so 1 Jahr später der Golferellbogen ... jetzt schon 6 Monate auf beiden Seiten ... es ist zum Heulen ... ich dehnen und dehne und hoffe das es besser wird ( Kortison wird wohl auf der Innenseite nicht gespritzt ) Bin jetzt wieder bei der Physio und echt verzweifelt , was aber nicht heißt das ich die Finger von der Wand lassen kann ...naja was will man machen als Süchtiger
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Twitter @O_Chalk |
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#7 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 06.12.2011
Beiträge: 2
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Kleiner Nachtrag...
Kortison ist schon Krass und sollte wirklich nur in Einzelfällen verwendet werden! Dehnen und Ausgleichstraining sind die Wege zum langfristigen Erfolg! Was in der Akuten Schmerzphase hilft ist Kühlen. Sollte die Problematik chronisch werden, ist eine Wärmebehandlung meist lindernd. Was ebenfalls hilfreich sein kann sind Entzündungshemmende Schmerzmittel wie IBUprofen oder Diclophenac. Diclophenac jedem bekannt aus VOLTAREN hat neben der leichten Schmerzstillenden Wirkung eine Entzündungshemmende Wirkung. Sowohl Tennis- als auch Golferarm sind Entzündungen des Sehnenansatzes am Knochen. Voltaren-Tabletten helfen daher relativ gut um den Schmerz zu stillen und den Heilungsprozess zu beschleunigen. Voltaren-creme dringt leider nicht tief genug ein um dort zu wirken! Länger als eine Woche sollte Voltaren nicht eingenommen werden! Als Ausgleichstraining finde ich den Gyrotwister sehr gut!!! Er trainiert alle Muskel des Unterarmes gleichmäßig und schonend. Ein Muskuläres Ungleichgewicht welches häufig mit Urache für benannte Beschwerden ist kann so ausgeglichen werden. Sanfte Übungen fördern die Durchblutung wodurch die Regeneration beschleunigt werden kann. Durch die Entstehenden Vibrationen wird der Bandapparat des Unterarmes sanft gestärkt. Nochmal zum Vergleich: Muskeln lassen sich binnen 4 Wochen aufbauchen / Bänder benötigen 3-6 Monate ! ! ! Ich kletter seit 1Jahr und bin jetzt im 8.Grad unterwegs die erst 9- wird auch bald fallen, kraft und Ausdauer limitieren mich nur Gering, allerdings muss ich auf meine Bänder aufpassen so das ich mir nicht Finger, Schultern und Knie ramponiere! |
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#8 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 04.02.2009
Beiträge: 15
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hallo,
ich hatte einen Tennisarm, den ich durch Dehnen (Faust nach unten ziehen) und Kytta-Salbe eleminierte. Nun erlebe ich einen Golferarm, bei dem ich ebenso dehne (waagerechte, zur Seite gestellte Hand nach hinten drehen, einmal Innenhand oben, einmal unten, also 2 Übungen) und dreimal am Tag Kytta "salbiere", er ist schon nahezu weg und ich trainiere weiter, leider kann man die Golfersehne nicht so intensiv dehnen, da das Handgelenk stört, so dauert es etwas länger, versuche es ! |
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#9 (permalink) |
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Mitglied
Registriert seit: 28.10.2011
Ort: Stuttgart
Beiträge: 11
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Huhu,
klasse wieviele nützliche Antworten schon gekommen sind. Ist jetzt schon bisschen her, als ich den Thread eröffnet habe, das Problem ist leider noch aktuell. Handelt sich wirklich um Überbelastung bei mir, und das Problem taucht auf, sobald ich mehr als 1x die Woche klettern gehe. Hab mir jetzt so einen Gyrotwister/Powerball (dieses rotierende Teil, das man zum trainieren der Armmuskulatur benutzt) gekauft, sowie Ellenbogenbandagen. Jemand schonmal Erfahrung mit dem Gyrotwister/Powerball gemacht? Verschlimmere ich das Problem dadurch nur? Das Teil kommt erst morgen mit der Post, also kann ich jetzt noch keine praxisbezogene Aussage machen. Werd mir die Tipps hier zu Herzen nehmen, und kräftig dehnen (wenn ich richtig aufgewärmt war, ist das Problem nicht so stark aufgetreten). Hab Voltaren-Salbe draufgemacht, hier stand ja, das die gar nicht bis zum SChmerzbereich durchtreten, das Gefühl kann ich bestätigen. Hab noch nie von den Voltaren-Tabletten gehört, aber denke werd mir die in der Apotheke besorgen. Ibuprofen hab ich daheim, aber die erzielen bei mir eine ähnliche Wirkung wie Tic Tacs (und ich spreche von 2-3 x800er) Zusammengefasst: Bis sich die Sehnen nicht daran gewöhnt haben, bleibts bei 1x Klettern in der WOche (buhuu), schön aufwärmen, Bandagen tragen, Voltaren-Tabletten, Dehnen dehnen dehnen, Powerball verwenden? Geduld haben Vielen vielen Dank für die tollen Tips nochmal an der Stelle! |
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