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User-Blog

Kletterreise im August 2014 – Zwei Wochen Bella Italia

von seilknoten, Kategorie Allgemein, Alpin klettern, Kletterszene am 24. November 2014

Wie in den letzten Jahren auch, ging unser Sommerurlaub 2014 wieder nach Arco in Italien.
Leider fiel der geplante Zwischenstopp zum klettern in Österreich wegen Dauerregen wortwörtlich ins Wasser, was der Vorfreude auf die geliebte Stadt in Italien aber keinen Abbruch tat.

Nach Ankunft mit dem Wohnmobil auf dem gewohnten Campingplatz in Bella Italia und erster grober Lageplanung wurden gleich die Klettersachen ausgepackt und die erste Klettertour noch am Ankunftstag unternommen.
Klettern sollte, neben ausgedehnten Shoppingtouren durch die vielen ortsansässigen Klettergeschäfte und den vielen Besuchen in der Eisdiele, auch die Hauptbeschäftigung in den kommenden zwei Wochen sein.
Während uns von zuhause Hiobsbotschaften über Stürme, Regen und heftigen Gewittern zuflatterten, freuten wir uns über vergleichsweise warme 25-30 Grad und, für einen regenreichen Sommer, viel Sonne. Selbst als unsere Freunde den Campingplatz aus Angst vor schlechtem Wetter verließen, kämpften wir noch gegen drohenden Sonnenbrand an. Schließlich ist man an den meisten Felsen im Parete di San Paolo oft in der Morgen-/ Mittagssonne unterwegs.

Fast täglich wurden unsere Drahtesel gesattelt und Touren zu den nahe liegenden Felsen am Monte Colt im Sektor Parete di San Paolo unternommen, um dort zu klettern. Bei all den zum Teil wirklich wunderschönen und meist gut abgesicherten Mehrseillängentouren, die man hier zur Auswahl hat, kann es durchaus trotzdem mal passieren, dass man in eine “kurze leichte Route” (Route “Isis”) einsteigt und ausversehen nebenan in eine gar nicht mehr so kurze und leichte Route (Route “Pantarei”) rutscht. Irgendwo sind wir wohl falsch abgebogen. Wir mussten zwar kämpfen und kamen uns dem Kletterer, der diese Route Free Solo durchstieg (seine Worte zu uns: “Ich mache das hier so klettersteigmäßig und klicke mich mal kurz irgendwo in einen Bohrhaken ein, wenn ich eine Pause brauche”) etwas unterlegen vor, doch irgendwann kamen auch wir leicht erschöpft aber zufrieden oben an. Trotz ihrer Schwierigkeit war die Pantarei eine schöne Tour.

Auch sonst gab es viele erwähnenswerte Routen in denen sowohl für Draußen-Anfänger, Fortgeschrittene und für Genusskletterer immer etwas dabei war. Die für uns besonders schöne Routen waren diesmal: La Cengia Rossa (7 SL, Grad 5b, schöne, relativ einfache Tour, super abgesichert, ideal für Vorstiegsanfänger mit etwas Draußen-Erfahrung), Caldo Inverno (7 SL, Grad 5b, ähnlich wie La Cengia Rossa), Selene (8 SL, Grad 6, schöne Tour, etwas anspruchsvoller im Überhang), Aganippe (5 SL, Grad: 6, schöne, einfache Tour aber sehr bröselig am Ausstieg. Achtung Steinschlaggefahr für Nachsteiger und folgende Seilschaften).

Und selbst wenn man mal einen kletterfreien Tag hatte, so blieb der Kontakt zum Fels meist nicht ganz aus. Der Klettersteig gegenüber des Campingplatzes lockte uns an diesen Tagen besonders, sodass selbst Tim (3 Jahre) nicht widerstehen konnte. In mehr als zwei Stunden begutachtete er dort jeden Stein, jedes Loch und jede Blume und befand den Steig für anstrengend aber gut.

In diesem Jahr schafften wir es nur einmal mit den Fahrrädern nach Riva del Garda zu radeln um dort das beste Eiscafé der Welt zu besuchen und am Ufer des Gardasees ein paar faule Minuten zu verbringen.
Während Claudia und Eric nur mutig genug waren, einen Fuß in das kalte Wasser zu strecken und dann doch einen Spaziergang über die Liegewiesen vorzogen, war Ronja (9 Jahre) die Härteste von allen: Sie trug Tim durch das ziemlich kalte Wasser bis zum Steg und wieder zurück, damit der Kleine nicht so nass wurde.

Die zwei Wochen in Italien gingen mal wieder viel zu schnell vorbei. Um auf dem Rückweg das Urlaubsgefühl noch etwas länger zu erhalten, machten wir in Österreich einen kleinen Zwischenstopp, um mit der Almkopfbahn auf den Almkopf zu fahren und von dort mit geliehenen Roller auf einem schönen Wanderweg wieder nach Berwang zurück zu rollern. Das machte sowohl den Großen wie auch den Kleinen in der Familie viel Spaß. Einen zweiten Stopp mit Übernachtung legten wir im Blautal ein. Nach einer ruhigen Nacht versuchten wir uns dort ein ein paar wenigen Kletterrouten, bevor der Urlaub wirklich für Beendet erklärt wurde und es zurück nach Hause ging.

Weitere Reiseberichte und Infos rund um die Themen Klettern und Reisen gibt es auch immer auf unserer Webseite: www.auf-Achse-sein.de

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ouroboulder Tag 11

von JoJoo, Kategorie Bouldern, Kletterszene am 12. Juli 2014

Es geht los in den Hauptsektor. Es sind bereits einige Leute da crashpads auf autodächern festgeschnallt waren bereits am praca tiradentes ins Auge gefallen.

 

Überall ertönt Musik aus mitgebrachten Geräten die die kletternden Anfeuert alles zu geben.

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Bouldern in Ouro Preto im Bundesstaat Minas Gerais BR

von JoJoo, Kategorie Allgemein, Bouldern, Kletterszene am 11. Juli 2014

Nachdem ich in Belo Horizonte über die Webseite ouroboulder.com von einem Boulder Festival in Ouro Preto erfahren habe mache ich mich auf, um mir die Sehenswürdigkeiten der Stadt anzusehen, aber auch um mit Gabriel, dem Organisator des Festivals schon mal einen ersten Leckerbissen anzureissen!

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Nach dem Mittagessen im Restaurant Café&Cia geht es auf in den Sektor Pedereira, Mexico hat gerade gegen Holland verloren. Gabriel, geboren und aufgewachsen in Ouro Preto kennt alle Boulder und hat auch neue ambitionierte Projekte. Seiner Meinung nach hat dieser Ort die besten Boulder Brasiliens zu bieten. Die ersten Boulder hier wurden erst im Jahr 2006 bekannt und erst begangen. Auf dem steilen, speziell für starke Regenfälle angelegten Weg hinauf, erreichen wir das Morro São Sebastian und parken das Auto am Ende einer Strasse. Über einen schmalen Trampelpfad der in einer natürlichen Steintreppe hinauf zum Sektor Pedereira führt, erreichen wir den ersten Block Lagartixa und fangen leicht an mit Doce de Leite V2/3. Der Fels ist doch recht scharfkantig aber sonst angenehm hart.

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Darauf folgt Falha Humana V4, wobei wir uns bereits bei der hier ja früher einsetzenden Dämmerung mit Stirnlampen leuchten.

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Im Anschluss folgt Sobremesa. An Crashpads mangelt es nicht, von Überall her werden sie aus Verstecken unter den Felsen hervorgezogen.

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Kletterkurs und/oder auch Klettersteigkurs

von go-vertical, Kategorie Alpin klettern, Kletterszene, Sportklettern, Training am 29. März 2013

Der richtige Start in die Klettersaison und ins Lebens als Kletterer mit einem fundierten Kletterkurs der seinen Namen gerecht wird!

Um mit Sicherheit mehr Spaß zu haben empfehlen wir grundsätzlich jedem der ins Klettern einsteigen will einen Kletterkurs um die Basic zu erlernen und diese aus dem F F zu beherrschen um ohne Gefahr sich dem Spass und der Gaudi des Kletterns  zu frönen.

Bei einem Kletterkurs werden bei uns nicht nur Sicherheitsrelevante Aspekte behandelt sondern wir erkennen den (angehenden) KlettererIn an seinem Level und sehen es auch als Kursinhalt seine Technik in der Wand zu verbessern.

Unsere KursteilnehmerInnen sind jedes mal überrascht wie schnell deren Fortschritte sind. Mir tut es ungeheuerlich Leid wenn ich dann so Berichte lese wie den vorherigen in diesem Blog wo die Kursteilnehmer alleine gelassen werden, die Sicherheitstechniken nur rudimentär behandelt werden. Klettertraining komplett außer Acht gelassen wird… Bitte das ist nicht der Normalfall!

Ich darf Sie Anhand Bilder durch unsere Kletterkurse führen.

1. Zuerst muss mal die Umgebung und das Team passen :-)  Wir machen nur klein Gruppen.

Kletterkurs Team passen

2. Der Kletterkurs muss so gestaltet werden das es sich wie Urlaub anfühlt! Klettern macht in ersten Linie Spaß!

Der Kletterkurs soll kein Muss sein, er soll so gestaltet werden das es für jeden Urlaub ist!

3. Sicherheit ist oberstes Gebot! Die Profi Bergführer sorgen für die nötige Sicherheit und pädagogische Ausbildung um dir das Klettern sicher näher zubringen.

Sicherungstechnik beim Kletterkurs

4. Umsetzen der Techniken die gezeigt wurden.

5. Bitte vergesst den Spaß an der Sache nicht ;-)

6. Schritte 3 – 5 werden immer wieder durchgegangen. Immer mit der richtigen und vor allem professionellen Unterstützung der Bergführer.

7. Ein Kletterkurs soll euch das Fundament legen um mit Sicherheit und Spaß am Klettern zu bleiben um auch mal sich die Welt so anzusehen ;-)

In diesem Sinne hoffe ich euch Lust gemacht zu haben auf Klettern und euch auch ein wenig die Angst.

Bei einem Kletterkurs hat man Spaß und kann das Klettern richtig erlernen und feel the spirit.

Wünschen euch viele lässige Klettertouren in 2013
und Spass,
Go-Vertical

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Die ersten Erfahrungen mit dem Thema Klettern

von haeuptling0815, Kategorie Allgemein, Bouldern, Hallenklettern, Training am 12. März 2013

Teil 1:  Der Beginn

 

Wer bin ich? Was tue ich? Was sind meine Ziele?

 

Dieser Blogbeitrag soll in (un)regelmäßigen Abständen meine Erfahrungen, Erkenntnisse, Ziele und hoffentlich Fortschritte zum Thema Klettern thematisieren.

 

Erstmal kurz zu meiner Person. Wobei kurz eher auf den Text als auf meine Körpergröße schließen soll.
Ich bin kurz vor meinem 30. Geurtstag und begeisterter Hobby-Sportler. Seit meinem 6. Lebensjahr spiele ich Handball und auch sonstige Aktivitäten machen mir sehr
viel Spaß.

 

Aber wie bin ich überhaupt zum Klettern gekommen ? Diese Frage lässt sich mit einem Wort beschreiben: Urlaub

 

In unserem letzten “Aktiv”-Urlaub in Österreich (u.a. Canyoning, Rafting, etc.) haben meine Verlobte und Ich ebenfalls einen Hochseilgarten besucht. Das besondere daran ist die
Höhenangst meiner Verlobten. Ziel dieser Aktivität war es das Sie den “inneren Schweinehund” überwindet und ich Ihr zeigen wollte zu welchen Sachen man eigentlich im Stande ist
wenn man es nur versucht.

 

Ok, das der Klettergarten in 30 Meter Höhe ist, habe ich natürlich erstmal verschwiegen :-) Die Angst sollte im vorhinein natürlich nicht ganz sooo groß sein. Gut, als Sie dann gesehen
hat wie hoch 30 Meter dann von oben inkl. Höhenangst doch wirklich sind …… :-)

 

Was soll ich sagen ? Ich bin sehr stolz auf Sie! Sie hat den Parcour von vorne bis hinten mit absoluter Souveränität durchgezogen!

 

Auf dem Boden der Tatsachen angekommen war Ihrerseits natürlich die Erleichterung sehr groß! Ich muss zugeben das auch ich recht froh war wieder unten zu sein, die Höhe machte
mir keine Probleme, eher die Tatsache das ich mich vor fehlender Kraft echt anstrengen musste gerade stehen zu bleiben. Ein Wasserglas festhalten? Bei mir nicht dran zu denken,
es wäre sofort zu Boden gefallen. Bei ihr wäre das Glas komplett entleert am Mund angekommen, so sehr am zittern war Sie vor Aufregung & Anstrengung :-)

 

Wieder in der Pension angekommen, und nach ausreichender Stärkung, stand für uns beiden eigentlich bereits eines fest:

 

Das probieren wir nochmal aus!

 

So führte das eine zum anderen, und als wir uns wieder zuhause im Alltag wiederfanden, beschlossen wir mal eine Kletterhalle aufzusuchen.
Die Idee sich jedesmal aufs neue zu motivieren, die Höhe & sich selber zu überwinden gefiel uns von Gedanke zu Gedanke besser.

 

Der sportliche Aspekt, als:

 

-Ausgleichstraining zum Alltag
-Kombination aus Koordinations-, Ausdauer-, & Krafttraining
-Stärkung der Rückenmuskulatur (man wird ja nicht jünger)

 

ist sicherlich nicht außer Acht zu lassen.

 

Nun muss ich dazu sagen, das in unserer näheren Umgebung (Münsterland/Ruhrgebiet) die Möglichkeiten draußen am Fels zu klettern eher gering sind.

 

Gesagt, getan und der Termin für ein Schnupperklettern inkl. Erklärung der Grundlagen sowie der Sicherungstechniken stand fest.
In der Kletterhalle angekommen, den Blick auf die Wand gerichtet, wollte meine Freundin sehr gerne wieder gehen^^. Aber die Motivation sich mit der eigenen Angst
auseinander zu setzen war stärker! Und das finde ich so toll an Ihr, wenn Sie etwas möchte dann kämpft Sie dafür.
Meine Motivation war bereits von Beginn an sehr hoch, ich glaube es gab keinen Artikel im Internet zum Thema Hallenklettern den ich nicht gelesen habe im Vorfeld. Wenn ich recht überlege,
was die Theorie angeht war ich zu diesem Zeitpunkt der Meinung, direkt den Nanga Parbat bewältigen zu können :-)
Aber ich habe mich natürlich auf die Grundlagen besonnen und bei Erklärung der Grundlagen gut zugehört.

 

Tja, wie lief dieser Kurs ab … im Nachhinein betrachtet muss ich sagen: ” Sehr spärlich”.
Es wurde uns gezeigt wie ein doppelter Achterknoten gebunden wird, wie der Partnercheck funktioniert, und wie das Halleninterne Top-Stop-System funktioniert.
Die Nutzung eines Sicherungsgerätes wurde bei diesem Kurs gänzlich außer Acht gelassen.
Nun ging es anschließend an die “Anfängerwand”. Meine Freundin hatte am Fuße der Wand natürlich gehörigen Respekt!
Die “Kursleitung” begleitete uns und kontrollierte ob wir das erlernte auch erfolgreich umsetzen. Und so ging es los. Sie mit Knoten an den Klettergurt eingebunden, Partnercheck,
und hoch die Knöpfe!

 

Mir war schon etwas mulmig zumute wenn ich daran denke den Partner nur mit dem Seil in der Hand zu sichern. Aber dank der Top-Stop-Rollen war es für uns als Anfänger doch ganz OK.
Gerade um Ihr die nötige Sicherheit zu geben!

 

Nachdem jeder von uns beiden ca. 6 mal die Wand nach oben ist, natürlich erstmal ohne Beachtung der Farbkennzeichnung, hatten wir das Gefühl unsere Finger & Unterarme werden jeden
Moment bersten vor Spannung. Es ist faszinierend wie schwierig es sein kann eine Wasserflasche aufdrehen zu wollen.

 

Zwischendurch ist uns gar nicht aufgefallen das unsere “Kursleitung” einfach gegangen ist, da Sie wohl der Meinung war, die machen das schon richtig.

 

Zufrieden und kraftlos machten wir uns auf den Heimweg. Voller Euphorie über das geleistete vereinbarten wir, nächste Woche geht es weiter.

 

An dieser Stelle muss ich nochmal meine Freundin loben, dafür das Sie ihre Angst so gut bewältigt.

 

Die nächste Klettereinheit rückte immer näher und die Vorfreude darauf auch. Ich für meinen Teil kann mich nicht daran erinnern wann ich für ein “Hobby” eine solche
Motivation & Vorfreude entwickelt habe. Es verging kein Tag seit dem Schnupperklettern wo ich mich nicht über entsprechende Artikel für Anfängertipps, Equipment usw.
eingelesen/informiert habe.

 

In der Kletterhalle eingetroffen ging es auch direkt nach der Materialausgabe an die Anfängerwand, wo wir den ersten “Dämpfer” hinnehmen mussten. Da schleppt man sich mühevoll
die Wand nach oben und ist froh vor Schweißverlust nicht auszutrocken, und direkt daneben steht ein kleines, zierliches, 6-jähriges Mädchen, das mit verbundenen Augen
in 1/3 der Zeit, die gleiche Wand nach oben “tänzelt”. Nun ist der Zeitpunkt gekommen wo ich mit 29 Jahren denke: “Du alter schlapper Sack”. Meine Freundin fühlte sich nicht besser.

 

Diese “Demütigung” nagte noch ca. 2 Wochen im Unterbewusstsein. Im alltäglichen Arbeitsleben kam ich mit einem Arbeitskollegen auf dieses “Debakel” zu sprechen, und wir tauschten
uns auch über diverse Dinge die das Thema Klettern betrafen aus. Ich erfuhr das er seit mehreren Jahren in eine andere Kletterhalle geht und auch bereits viele anstrengende Touren
hinter sich hat. Mit dieser langjährigen Erfahrung hat er uns angeboten doch mal mit Ihm einen “privaten” Anfängerkurs” zu starten. Uns so trafen wir uns in seiner “Stammhalle” und er erklärte
uns nochmal die grundlegenden Dinge. Was allerdings neu für uns war: die richtige Sicherungstechnik. Kein Top-Stop System!
Er zeigte uns von Grund auf, erst HMS, dann Achter, dann Tube, die richtige Bedienung der Sicherungsgeräte. Nun stellten wir auch fest das unser Gewichtsunterschied (ca. 30kg) ohne Top-Stop
doch schon Auswirkungen bei einem Sturz hat. Der erste Moment der Sturzes, der Sie in die Luft Richtung Wand hebt, war garantiert sehr ungewöhnlich.
Dieses haben wir dank dem Kollegen aber auch mehrfach geübt, ins Seil setzen/springen. Gerade meiner Freundin hat es Sicherheit gegeben zu wissen, das
wenn Sie stürzt, Ihr nichts passieren kann. Alle Grundlagen inkl. Partnercheck vorrausgesetzt!

 

Dem Partner zu zeigen: “Hey, du kannst mir blind vertrauen, ich sicher dich” sollte unserer Beziehung einen weiteren positiven Effekt hinzufügen.

 

Nun stand für uns auch fest: “Das ziehen wir durch und gehen regelmäßig Klettern”.
Schnell war für uns beide dank Internet und vorheriger Recherche das passende Equipment (Gurt, Schuhe, Sicherungsgerät etc.) gefunden. Auch weitere Tipps zur Technik
waren dank Internet sehr hilfreich.

 

Aber nichts geht über Praxis: Üben, Üben, Üben.

 

So fingen wir in den letzten Wochen mit den ersten 4-Routen an. Für einige scheint dies “lächerlich” zu wirken, aber uns hat das gerade am Anfang viel Kraft, Schweiß und
Anstrengung gekostet.

 

Wir gehen 1x pro Woche in die Kletterhalle, so dass unsere Leistungssteigerung eher gering ausfällt. In den nächsten Wochen möchten wir dieses aber intensivieren und mindestens
2x pro Woche klettern. Die ersten Erfahrungen beim Bouldern haben wir auch schon gemacht. Wir sind nach 2-3 Klettereinheiten auch mal in den Boulderraum gegangen.
Nun kann ich auch definitiv sagen das Körperspannung im Video sehr einfach aussieht :-) Es umzusetzten wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen! ^^

 

Unser Ziel der nächsten Wochen sind Routen der Schwierigkeit 5.  Ich denke sich ergeizige Ziele zu setzen fordert uns herraus und fördert den Fortschritt.

 

Ziele erreicht? Routen bewältigt? Mehr dazu demnächst …

 

Über Kommentare, Tipps & Hinweise würde ich mich natürlich sehr freuen.

LG haeuptling0815

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Frühling in Südspanien

von svenizzle, Kategorie Bouldern, Sportklettern am 7. Juli 2012

Als wir aus dem Flieger in Granada ausstiegen, beschlich mich schon dieses mulmige Gefühl. Als leidenschaftlicher Pessimist waren mir der Großteil der Wetterberichte nicht entgangen, die da einstimmig prophezeiten: für die kommenden Tage durchwachsenes Wetter und Regen! Und als wäre das nicht schon genug Grund zur Beunruhigung, erzählte unser local vor Ort, dass es, wenn (!) es denn mal in Granada regnet, meist während der Osterwoche („Semana Santa“) passiert. Das wäre dann aber auch schon das Jahreshighlight im sonst eher hochsommerlichen Südspanien.

Ich denke, es ist überflüssig zu erwähnen, zu welcher Zeit wir unseren 9-tägigen Kletterurlaub in Südspanien verbracht haben. Selbstverständlich ließen wir uns nicht vom Wetter die Laune verderben (vorerst). Direkt bei Granada fand sich ein tolles Sportklettergebiet in einer engen Schlucht (Los Cahorros de Monachil), links und rechts von einem kleinen Fluss befinden sich bis zu 35m hohe Wände. Besonders zu empfehlen ist das Klettergebiet, wenn man ohne Auto unterwegs ist. Vom Stadtzentrum in Granada einfach mit dem Linienbus in das kleine Dorf Monachil (etwa 5km), danach sind es noch ca. 20 Minuten Aufstieg zur Schlucht.

Sogar eine Quelle gibt‘s dort! Also Wasser mitschleppen braucht man nicht. Zu beachten ist nur, dass man auch wirklich aus der Quelle (unterhalb der Hängebrücke) schöpfen sollte, auch wenn der Bergbach einen sauberen Eindruck macht…Ich war so naiv aus selbigem zu trinken. Die Belohnung kam am nächsten Tag…und begleitete mich den restlichen Urlaub.

Das war dann auch der Tag, an dem wir alle (bis auf mich) gutgelaunt und voller Vorfreude auf besseres Wetter (in Cahorros hat es abends dann leicht mit nieseln angefangen, immerhin nachdem wir mit Klettern fertig waren) das Leihauto packten und zum Bouldern Richtung Tarifa ganz im Süden düsten. Das Auto war bis unters Dach vollgestopft, mit 5 Kerlen, Bier, Crashpad und Klettersachen; die Vorfreude war groß angesichts dieser Aussichten: ein traumhafter Boulderspot, rauer Sandstein, Übernachten am nahegelegenen Strand oder direkt unter den Blöcken.

Um es kurz zu machen: Wir waren nur 2 Tage da (danach flüchteten wir in Hoffnung auf besseres Wetter Richtung El Chorro). Am 2. Abend haben wir uns ein apartamentos in dem kleinen Küstenort Bolonia geleistet um der Kälte und dem Regen aus erster Nacht unter freiem Himmel zu entgehen (was auch eine gute Idee war angesichts des nächtlichen Platzregens am 2. Abend und der allgemeinen Stimmung). Tagsüber konnten wir sogar ein bisschen bouldern gehen, trotz gelegentlicher Schauer war der Fels recht trocken und super griffig. Zu tun gibt‘s jede Menge in Tarifa, bzw. genauer um Betis und Bolonia (ca. 11km von Tarifa). Viele Boulderblöcke sind etwas versteckt aber wer sucht, der findet…

Blick auf die Felsen um Betis. Foto: Privatarchiv

Alles in allem, ein sehr lohendes Gebiet, wunderbare Landschaft, traumhafter Fels, tolle Leute! Nur nicht das Pech haben, die eine Woche Regen im Jahr zu erwischen ;) …und dazu unbeherzt aus einem Bach zu trinken, dann kann man auch das spanische Essen genießen (oder überhaupt Nahrungsaufnahme jedweder Art).

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Klettern rund um den Wolayersee

von go-vertical, Kategorie Alpin klettern, Sportklettern am 22. Mai 2012

Hallo Liebe Leser,

ich will euch so ein schönes Gebiet nicht vorenthalten und deswegen euch heute das Wander und Klettergebiet rund um den Wolayersee vorstellen.

Lage:
Der Wolayersee ist ein Bergsee auf etwa 1950m Seehöhe in den Karnischen Alpen/Kärnten/Österreich und ist ein Naturschutzgebiet. Der Wolayersee wird umgeben von den höchsten Bergen die die Karnischen Alpen zu bieten haben.

Klettermöglichkeiten:
Die Seewarte, Hohe Warte und der Seekopf bieten ausgezeichneten Kletterfels an.

Klettergebiet Wolayersee

Wolayersee

Zudem gibt es für Sportkletterer(innen) bzw. werden auch Kletterkurse angeboten einen eigenen Klettergarten.
Wer sich mit aussichtsreichen Klettersteigen befassen will kommt auch hier nicht zu kurz, der Weg der 26er ist ein wunderschöne Klettersteig direkt durch die Nordwand der Hohen Warte.

Nachdem ich immer wieder wunderschöne Erlebnisse rund um den Wolayersee habe und man weg vom Massentourismus  ist werd ich natürlich auch heuer in dem Gebiet meine lässigen Klettertouren aussuchen und abholen ;-)

Wünsch euch eine lässige Klettersaison 2012 und natürlich viel Spass

 

 

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Klettern im Saarland und Umgebung

von vaiog4, Kategorie Hallenklettern am 9. Februar 2012

Hallo Leute,

ich möchte Euch in Zukunft an dieser Stelle einen kleinen Einblick ins Klettern im Saarland und der angrenzenden Umgebung ermöglichen.

Hier sieht man Dominik Winkler in einer schweren Route im Cube in Trier

Hier ist Dominik Winkler in einer schweren Route im Cube in Trier zu sehen. Foto: © Daniel W. Bittner

Ihr kennt das bestimmt, Ihr wollt mal raus aus Eurer “Stammhalle” in eine andere Atmosphäre mal was neues sehen und erkunden…

Jetzt geht ihr an den PC und googlet und findet auch zahlreiche Websiten von Kletterhallen und Kletterhallenverzeichnisse nur leider ist auf den meisten Hallenseiten nicht viel von der Halle selber zu sehen, dann kommt gerne der Gedanke, ist die ausgesuchte Halle überhaupt einen Besuch wert oder nicht!

Daher möchte ich Euch in den nächsten Tagen unsere saarländischen Hallen in vielen Bildern und Worten vorstellen, dabei nicht zu vergessen die angrenzenden Hallen in der Pfalz, die sich für eine Klettertagesfahrt im Winter definitiv lohnen und sich sehen lassen können!

 

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Neu: User-Blogs bei klettern

von Admin, Kategorie Allgemein, Alpin klettern, Ausrüstung, Bouldern, Eisklettern, Expeditions-Bergsteigen, Hallenklettern, Kletterszene, Medizin, Sportklettern, Training am 1. März 2010

Beherzt zugreifen und losbloggen - jetzt bei klettern!

Beherzt zugreifen und losbloggen - jetzt bei klettern!

Liebe Nutzer von klettern.de,

herzlich willkommen beim neuen klettern User-Blog!

Hier können registrierte Nutzer der klettern-Community über alle Themen rund um ihre Leidenschaft für Felsen, Berge, Eis und Plastik bloggen – unter dem Dach von klettern und natürlich gratis. Sie nutzen dabei WordPress – eins der ausgefeiltesten Blog-Systeme.

Warum hier bloggen? Bei uns findest Du die Leser, die Du Dir wünschst – leidenschaftliche Kletterer, Boulderer, Alpinisten. Dein Blog erscheint hier schließlich hier auf www.klettern.de

Worüber soll ich schreiben? Über alles, was Dich rund ums Klettern, Bouldern oder Bergsteigen beschäftigt. Erzähle von Deinem letzten Alpin-Abenteuer! Vom ersten Tag am Fels! Berichte über die neuesten Szene-Gerüchte, teile mit anderen die Highlights Deines Kletterurlaubs oder zeige den Blog-Lesern, wie Dein Trainingsplan funktioniert.

Wie werde ich Blogger? Ganz einfach!

  1. Zunächst musst Du im klettern-Forum als Nutzer registriert sein (hier können Sie sich registrieren).
  2. Wenn das der Fall ist, kannst Du mir eine E-Mail schreiben an: msteinheil (at) motorpresse.de. Dann schalte ich Dich als Blogger frei. Klar: Mit der Registrierung im Forum verpflichtest Du Dich darauf, die Forums-Regeln einzuhalten – und die gelten auch hier im Blog (siehe unten).
  3. Wenn ich Dich freigeschaltet habe, gehst Du einfach hier im Blog rechts oben auf  “Anmelden”. Dort gelangst Du zur Anmeldung für die Autoren-Oberfläche, wo Du Deine Beiträge schreiben, speichern und veröffentlichen kannst.

Viel Spaß wünscht

Mario Steinheil

www.outdoorchannel.de

Redaktionsleiter Den ganzen Beitrag lesen »

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