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Dem Winter entfliehen – Kletterreise nach Laos im Dezember 2014

von seilknoten, Kategorie Allgemein, Kletterszene, Sportklettern am 10. März 2015

Endlich war es soweit, die lang ersehnte Reise nach Laos und Thailand stand bevor und wir standen am Abreisetag abends am Frankfurter Flughafen. In den etwas mehr als drei Wochen wollten wir insgesamt drei Etappen abarbeiten: Zuerst sollte es nach Laos gehen und nach neun Tagen Kletterurlaub sollte es weiter nach Thailand auf die Inseln Koh Chang und Koh Kood gehen. Dort wollten wir uns von der Kletterei und dem Alltag in Deutschland ausgiebig erholen.

Da wir Laos primär zum Klettern besuchen wollten, war für uns von Anfang an klar, dass dort nur eine Unterkunft in Frage kam: Das Green Climbers Home etwa 12 Kilometer außerhalb der Stadt Thakhek in Zentral-Laos. Bereits bei der Ankunft waren wir fasziniert von der Umgebung und den freundlichen Menschen. Weniger begeistert waren wir vom Versagen des Geldautomaten am Busbahnhof. Obwohl der Tuk Tuk-Fahrer, der auf uns wartete, kaum Englisch sprach und offenbar nicht wirklich verstand, was wir sagten, begriff er nach unserer Hand-und-Fuß-Erklärung bald, dass wir kein Bargeld hatten. Er fuhr uns im Handumdrehen durch die halbe Stadt zur nächsten Bank. Dort bekamen wir auch endlich unsere laotischen KIP und fuhren dann aus der Stadt hinaus in Richtung Unterkunft. Die Straße führte vorbei an Bambushütten, Kühen und Ziegen, die überall an und auf den Straßen herumliefen, in das Gebirge hinein. Zur etwas späteren Mittagszeit war es in Thakhek zwar noch schön warm, doch sobald wir in die Schatten der Berge fuhren, wurde der Wind spürbar kälter. Wir bogen auf eine kleine Sandpiste ab, an deren Ende umgeben von kantigen Karstbergen und Dschungel die Bambushütten des Green Climbers Home auftauchten.

Aufgebaut ist die Kletterlodge optisch ähnlich wie ein kleines laotisches Dorf, bestehend aus zehn gleichen Bungalows, einem Langhaus, in dem man als Gruppe oder Einzelperson absteigen kann, einem Langhaus in dem die Mitarbeiter untergebracht sind und einem Gemeinschaftshaus in dem man sich in seiner freien Zeit und zum Essen aufhalten kann. Etwas weiter hinten, versteckt hinter den ersten Bäumen des Dschungels, gibt es auch Zelte, die gemietet werden können.

Empfangen wurden wir von einer deutschsprachigen Mitarbeiterin, die uns auch gleich eine erste Einweisung in die Lodge und deren Abläufe gab und – ganz wichtig – uns den Kletterführer und ein Stück des besten Erdnusskuchens der Welt verkaufte.

Die Bungalows sind eher spartanisch ausgestattet. Für das Kletterleben hier ist das, was man hat, aber mehr als ausreichend. Wenn man ehrlich ist, möchte man ja die Zeit am Fels verbringen und nicht im Bungalow. Und sollte man doch einmal eine Kletterpause einlegen, so kann man im Gemeinschaftshaus viele nette Leute aus aller Welt kennen lernen oder sich die umliegende, facettenreiche Gegend ansehen. Gegessen wird natürlich auch im Gemeinschaftshaus – ausgesprochen gut, günstig und vor allem reichlich. Die Speisekarte ließ für uns keine Wünsche offen, denn von süßen Pancakes mit frischem Obst über asiatisches Essen bis hin zu besonderen Tagesangeboten wie Schnitzel mit Bratkartoffeln gab es hier nichts, was wir vermisst hätten. Auch hier macht sich der Einfluss der französischen Kolonialzeit noch bemerkbar: Es gab unter anderem sehr leckeres, selbst gebackenes Baguette, dass man als Sandwich oder Knoblauchbaguette genießen oder zum Salat dazu bestellen konnte. Sollte man den Klettertag in den etwas weiter entfernten Sektoren verbringen wollen oder einen Tagesausflug planen, so kann man sich die Mahlzeiten auch in Kunststoffdosen verpacken lassen und unterwegs verzehren. Getränke kann man aus dem Kühlschrank nehmen oder seine Wasserflasche selbst nachfüllen. Die Abrechnung folgt dann mittels Eintragungen in dem entsprechend zugeordneten Buch. Klettern konnte man quasi direkt vom Camp aus, Zustiegszeit war also praktisch nicht vorhanden. Alles war perfekt.

Nach unserer ersten Nacht konnten wir es nicht erwarten, Bekanntschaft mit dem laotischen Fels zu machen. Wir erkannten jedoch schnell, dass laotischer Fels einzigartig und eigensinnig ist: Packt man ihn zu hart an, tun einem dank des scharfkantigen Gesteins schnell die Finger weh. Verlässt man sich aber auf seine Füße und fasst behutsam zu, bedankt sich der Fels mit viel Grip und fantastischen 3D-Klettterrouten. Selbst Christa, die sonst eher der Vorstiegs-Angsthase ist, traute sich dank der erstklassigen Absicherung hier viel im Vorstieg und stieg auch mal in eine Route ein, die sie in anderen Gebieten nicht gewagt hätte. Die große Auswahl an Routen in allen erdenklichen Schwierigkeitsgraden und die perfekte Absicherung (kurze Hakenabstände, ziemlich neue Schlingen, mehrfach gesicherte Stände) können hier sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene und gute Kletterer voll auf ihre Kosten kommen. Claudia, die in den vergangenen sechs Monaten eine Sportpause einlegen musste, konnte hier dennoch die eine oder andere leichte Route erklimmen und kam ebenfalls in den Genuss von laotischen Felsen. Die einfachsten Routen, die wir gefunden hatten, bewegten sich im 4. und unteren 5. Schwierigkeitsgrad. Die schwierigsten Routen lagen weit abseits unseres Könnens im Grad 8a und aufwärts.

Dass das Green Climbers Home ausgebucht war, spürte man tagsüber kaum, denn auf über 270 Routen, davon einige erst kürzlich geschraubt, verlief sich der Trubel völlig und oft war man ganz allein in einem der vielen Sektoren. Vereinzelt traf man Kletterer im Green Climbers Home, die sich mit Yoga fit hielten oder über die Slackline balancierten, doch im Großen und Ganzen war es hier sehr ruhig. Erst am Abend, wenn die Luft von warmen 28 Grad auf ca. 15 Grad abkühlte und sich alle früher oder später beim Abendessen versammelten, bekam man die meisten Kletterer wieder zu Gesicht und das Gemeinschaftshaus füllte sich wieder mit Leben. Jetzt wurden bei einem kalten Bier oder Wasser munter Erfahrungen, Tipps und Tricks ausgetauscht.

Laos gehört laut Statistiken zu den 30 ärmsten Ländern der Welt und das Pro-Kopf-Einkommen liegt hier kaum über 1.000 Dollar im Jahr. Und auch wenn wir nach Laos gekommen sind, um zu klettern, wollten wir natürlich auch das Land kennen lernen. Deshalb blieben wir nicht nur in der Lodge und am Fels, sondern machten einige große und kleine Ausflüge und viele Spaziergänge in die umliegende Gegend.
So wanderten wir an einem Tag durch die beeindruckende große Höhle, die direkt hinter dem Green Climbers Home am Fluss liegt (und dennoch zu den eher unspektakulären Höhlen in Laos gehört, was die Größe betrifft).
Im Dezember herrscht in Laos Trockenzeit und dies macht sich deutlich am Wasserstand der Flüsse bemerkbar. In der Höhle, die man sonst wohl eher durchschwimmen oder mit einem kleinen Boot durchqueren muss, bekamen wir zwar nasse Füße aber das schwimmen konnten wir uns sparen.
Höhlen sahen wir in den Tagen in Laos aber genügend, denn diese sind überall in den Karstbergen zu finden. Von klein bis groß, von trocken bis überschwemmt, es ist alles dabei.

Auch wenn die Höhlen, die Felsen und der Dschungel einen ganz besonderen Reiz auf uns ausübten, besuchten wir auch mehrmals die Stadt Thakhek. Dort konnten wir im Schatten alter Gebäude, die zum Teil noch aus der französischen Kolonialzeit stammen, durch die Straßen spazieren, einen Drink am Mekong einnehmen oder es uns bei der Massage gut gehen lassen. Sogar ein gutes Eiscafé fanden wir und ließen uns dort bei 29 Grad und Sonne am Heiligabend die Zeit mit Schokoladeneis und Milchshakes versüßen, bevor wir wieder in der Lodge einkehrten um am Abend mit den anderen Kletterern aus insgesamt 10 Nationen ein gemütliches Weihnachtsfest zu feiern.

Abschließend können wir nur sagen, dass wir trotz der Armut des Landes und seiner Einwohner nichts vermisst, sondern im Gegenteil viel gelernt haben. Wir werden mit Sicherheit irgendwann wieder etwas Zeit in Laos verbringen. Die Menschen dort sind äußerst nett, hilfsbereit und aufgeschlossen. Überall wurden wir mit einem fröhlichen “Sabaidii” begrüßt. Hin und wieder kamen sogar Leute aus ihren Häusern geeilt, um uns zu sehen oder ein Foto mit unserem kleinen Blondschopf Tim zu machen. Landschaftlich hat Laos enorm viel zu bieten, denn ein riesiger Teil des Landes ist noch völlig ursprünglich und auch wenn wir oft im Dschungel die Motorsägen kreischen hörten und die Überreste von Urwaldriesen vorfanden ist doch ein Großteil des Landes noch von dichtem Dschungel bewachsen in dem Elefanten, Affen und viele andere Tiere ein Zuhause finden.
Green Discovery – eine Art Umwelt und Touristikbehörde – versucht dafür zu sorgen, dass der Tourismus in diesem Land gleich in die richtige Richtung zum Ökotourismus gelenkt wird und wir denken, dass dieses Vorhaben durchaus Zukunftsträchtig ist.
Uli und Tanja vom Green Climbers Home haben ebenfalls alles richtig gemacht. Es gab nichts, was wir uns hätten besser vorstellen können. Sie haben ein Auge auf die Umwelt, indem sie die Kletterlodge von Anfang an auf Nachhaltigkeit ausgerichtet haben. Die Gastfreundschaft ist kaum zu übertreffen und auch sonst passt einfach alles um eine familiäre und wohlige Stimmung unter den Kletterfelsen zu schaffen. Das alles machte Laos für uns trotz der langen Anreise zum perfekten Winterklettergebiet. Die Temperaturen im Dezember und Januar sind perfekt zum Klettern und nachts kühlt es ab, sodass man gut schlafen kann. Da es im Dezember dort nie regnet, kann man glatt von einer Wettergarantie sprechen und Moskitos gab es auch keine.

Wer sich über unsere Weiterreise nach Thailand informieren möchte oder Bilder zu Laos mit kompletten Reisebericht ansehen möchte, der kann dies gerne auf unserer Seite unter www.auf-achse-sein.de tun.

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Kletterreise im August 2014 – Zwei Wochen Bella Italia

von seilknoten, Kategorie Allgemein, Alpin klettern, Kletterszene am 24. November 2014

Wie in den letzten Jahren auch, ging unser Sommerurlaub 2014 wieder nach Arco in Italien.
Leider fiel der geplante Zwischenstopp zum klettern in Österreich wegen Dauerregen wortwörtlich ins Wasser, was der Vorfreude auf die geliebte Stadt in Italien aber keinen Abbruch tat.

Nach Ankunft mit dem Wohnmobil auf dem gewohnten Campingplatz in Bella Italia und erster grober Lageplanung wurden gleich die Klettersachen ausgepackt und die erste Klettertour noch am Ankunftstag unternommen.
Klettern sollte, neben ausgedehnten Shoppingtouren durch die vielen ortsansässigen Klettergeschäfte und den vielen Besuchen in der Eisdiele, auch die Hauptbeschäftigung in den kommenden zwei Wochen sein.
Während uns von zuhause Hiobsbotschaften über Stürme, Regen und heftigen Gewittern zuflatterten, freuten wir uns über vergleichsweise warme 25-30 Grad und, für einen regenreichen Sommer, viel Sonne. Selbst als unsere Freunde den Campingplatz aus Angst vor schlechtem Wetter verließen, kämpften wir noch gegen drohenden Sonnenbrand an. Schließlich ist man an den meisten Felsen im Parete di San Paolo oft in der Morgen-/ Mittagssonne unterwegs.

Fast täglich wurden unsere Drahtesel gesattelt und Touren zu den nahe liegenden Felsen am Monte Colt im Sektor Parete di San Paolo unternommen, um dort zu klettern. Bei all den zum Teil wirklich wunderschönen und meist gut abgesicherten Mehrseillängentouren, die man hier zur Auswahl hat, kann es durchaus trotzdem mal passieren, dass man in eine “kurze leichte Route” (Route “Isis”) einsteigt und ausversehen nebenan in eine gar nicht mehr so kurze und leichte Route (Route “Pantarei”) rutscht. Irgendwo sind wir wohl falsch abgebogen. Wir mussten zwar kämpfen und kamen uns dem Kletterer, der diese Route Free Solo durchstieg (seine Worte zu uns: “Ich mache das hier so klettersteigmäßig und klicke mich mal kurz irgendwo in einen Bohrhaken ein, wenn ich eine Pause brauche”) etwas unterlegen vor, doch irgendwann kamen auch wir leicht erschöpft aber zufrieden oben an. Trotz ihrer Schwierigkeit war die Pantarei eine schöne Tour.

Auch sonst gab es viele erwähnenswerte Routen in denen sowohl für Draußen-Anfänger, Fortgeschrittene und für Genusskletterer immer etwas dabei war. Die für uns besonders schöne Routen waren diesmal: La Cengia Rossa (7 SL, Grad 5b, schöne, relativ einfache Tour, super abgesichert, ideal für Vorstiegsanfänger mit etwas Draußen-Erfahrung), Caldo Inverno (7 SL, Grad 5b, ähnlich wie La Cengia Rossa), Selene (8 SL, Grad 6, schöne Tour, etwas anspruchsvoller im Überhang), Aganippe (5 SL, Grad: 6, schöne, einfache Tour aber sehr bröselig am Ausstieg. Achtung Steinschlaggefahr für Nachsteiger und folgende Seilschaften).

Und selbst wenn man mal einen kletterfreien Tag hatte, so blieb der Kontakt zum Fels meist nicht ganz aus. Der Klettersteig gegenüber des Campingplatzes lockte uns an diesen Tagen besonders, sodass selbst Tim (3 Jahre) nicht widerstehen konnte. In mehr als zwei Stunden begutachtete er dort jeden Stein, jedes Loch und jede Blume und befand den Steig für anstrengend aber gut.

In diesem Jahr schafften wir es nur einmal mit den Fahrrädern nach Riva del Garda zu radeln um dort das beste Eiscafé der Welt zu besuchen und am Ufer des Gardasees ein paar faule Minuten zu verbringen.
Während Claudia und Eric nur mutig genug waren, einen Fuß in das kalte Wasser zu strecken und dann doch einen Spaziergang über die Liegewiesen vorzogen, war Ronja (9 Jahre) die Härteste von allen: Sie trug Tim durch das ziemlich kalte Wasser bis zum Steg und wieder zurück, damit der Kleine nicht so nass wurde.

Die zwei Wochen in Italien gingen mal wieder viel zu schnell vorbei. Um auf dem Rückweg das Urlaubsgefühl noch etwas länger zu erhalten, machten wir in Österreich einen kleinen Zwischenstopp, um mit der Almkopfbahn auf den Almkopf zu fahren und von dort mit geliehenen Roller auf einem schönen Wanderweg wieder nach Berwang zurück zu rollern. Das machte sowohl den Großen wie auch den Kleinen in der Familie viel Spaß. Einen zweiten Stopp mit Übernachtung legten wir im Blautal ein. Nach einer ruhigen Nacht versuchten wir uns dort ein ein paar wenigen Kletterrouten, bevor der Urlaub wirklich für Beendet erklärt wurde und es zurück nach Hause ging.

Weitere Reiseberichte und Infos rund um die Themen Klettern und Reisen gibt es auch immer auf unserer Webseite: www.auf-Achse-sein.de

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ouroboulder Tag 11

von JoJoo, Kategorie Bouldern, Kletterszene am 12. Juli 2014

Es geht los in den Hauptsektor. Es sind bereits einige Leute da crashpads auf autodächern festgeschnallt waren bereits am praca tiradentes ins Auge gefallen.

 

Überall ertönt Musik aus mitgebrachten Geräten die die kletternden Anfeuert alles zu geben.

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Bouldern in Ouro Preto im Bundesstaat Minas Gerais BR

von JoJoo, Kategorie Allgemein, Bouldern, Kletterszene am 11. Juli 2014

Nachdem ich in Belo Horizonte über die Webseite ouroboulder.com von einem Boulder Festival in Ouro Preto erfahren habe mache ich mich auf, um mir die Sehenswürdigkeiten der Stadt anzusehen, aber auch um mit Gabriel, dem Organisator des Festivals schon mal einen ersten Leckerbissen anzureissen!

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Nach dem Mittagessen im Restaurant Café&Cia geht es auf in den Sektor Pedereira, Mexico hat gerade gegen Holland verloren. Gabriel, geboren und aufgewachsen in Ouro Preto kennt alle Boulder und hat auch neue ambitionierte Projekte. Seiner Meinung nach hat dieser Ort die besten Boulder Brasiliens zu bieten. Die ersten Boulder hier wurden erst im Jahr 2006 bekannt und erst begangen. Auf dem steilen, speziell für starke Regenfälle angelegten Weg hinauf, erreichen wir das Morro São Sebastian und parken das Auto am Ende einer Strasse. Über einen schmalen Trampelpfad der in einer natürlichen Steintreppe hinauf zum Sektor Pedereira führt, erreichen wir den ersten Block Lagartixa und fangen leicht an mit Doce de Leite V2/3. Der Fels ist doch recht scharfkantig aber sonst angenehm hart.

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Darauf folgt Falha Humana V4, wobei wir uns bereits bei der hier ja früher einsetzenden Dämmerung mit Stirnlampen leuchten.

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Im Anschluss folgt Sobremesa. An Crashpads mangelt es nicht, von Überall her werden sie aus Verstecken unter den Felsen hervorgezogen.

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Kletterkurs und/oder auch Klettersteigkurs

von go-vertical, Kategorie Alpin klettern, Kletterszene, Sportklettern, Training am 29. März 2013

Der richtige Start in die Klettersaison und ins Lebens als Kletterer mit einem fundierten Kletterkurs der seinen Namen gerecht wird!

Um mit Sicherheit mehr Spaß zu haben empfehlen wir grundsätzlich jedem der ins Klettern einsteigen will einen Kletterkurs um die Basic zu erlernen und diese aus dem F F zu beherrschen um ohne Gefahr sich dem Spass und der Gaudi des Kletterns  zu frönen.

Bei einem Kletterkurs werden bei uns nicht nur Sicherheitsrelevante Aspekte behandelt sondern wir erkennen den (angehenden) KlettererIn an seinem Level und sehen es auch als Kursinhalt seine Technik in der Wand zu verbessern.

Unsere KursteilnehmerInnen sind jedes mal überrascht wie schnell deren Fortschritte sind. Mir tut es ungeheuerlich Leid wenn ich dann so Berichte lese wie den vorherigen in diesem Blog wo die Kursteilnehmer alleine gelassen werden, die Sicherheitstechniken nur rudimentär behandelt werden. Klettertraining komplett außer Acht gelassen wird… Bitte das ist nicht der Normalfall!

Ich darf Sie Anhand Bilder durch unsere Kletterkurse führen.

1. Zuerst muss mal die Umgebung und das Team passen :-)  Wir machen nur klein Gruppen.

Kletterkurs Team passen

2. Der Kletterkurs muss so gestaltet werden das es sich wie Urlaub anfühlt! Klettern macht in ersten Linie Spaß!

Der Kletterkurs soll kein Muss sein, er soll so gestaltet werden das es für jeden Urlaub ist!

3. Sicherheit ist oberstes Gebot! Die Profi Bergführer sorgen für die nötige Sicherheit und pädagogische Ausbildung um dir das Klettern sicher näher zubringen.

Sicherungstechnik beim Kletterkurs

4. Umsetzen der Techniken die gezeigt wurden.

5. Bitte vergesst den Spaß an der Sache nicht ;-)

6. Schritte 3 – 5 werden immer wieder durchgegangen. Immer mit der richtigen und vor allem professionellen Unterstützung der Bergführer.

7. Ein Kletterkurs soll euch das Fundament legen um mit Sicherheit und Spaß am Klettern zu bleiben um auch mal sich die Welt so anzusehen ;-)

In diesem Sinne hoffe ich euch Lust gemacht zu haben auf Klettern und euch auch ein wenig die Angst.

Bei einem Kletterkurs hat man Spaß und kann das Klettern richtig erlernen und feel the spirit.

Wünschen euch viele lässige Klettertouren in 2013
und Spass,
Go-Vertical

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Frühling in Südspanien

von svenizzle, Kategorie Bouldern, Sportklettern am 7. Juli 2012

Als wir aus dem Flieger in Granada ausstiegen, beschlich mich schon dieses mulmige Gefühl. Als leidenschaftlicher Pessimist waren mir der Großteil der Wetterberichte nicht entgangen, die da einstimmig prophezeiten: für die kommenden Tage durchwachsenes Wetter und Regen! Und als wäre das nicht schon genug Grund zur Beunruhigung, erzählte unser local vor Ort, dass es, wenn (!) es denn mal in Granada regnet, meist während der Osterwoche („Semana Santa“) passiert. Das wäre dann aber auch schon das Jahreshighlight im sonst eher hochsommerlichen Südspanien.

Ich denke, es ist überflüssig zu erwähnen, zu welcher Zeit wir unseren 9-tägigen Kletterurlaub in Südspanien verbracht haben. Selbstverständlich ließen wir uns nicht vom Wetter die Laune verderben (vorerst). Direkt bei Granada fand sich ein tolles Sportklettergebiet in einer engen Schlucht (Los Cahorros de Monachil), links und rechts von einem kleinen Fluss befinden sich bis zu 35m hohe Wände. Besonders zu empfehlen ist das Klettergebiet, wenn man ohne Auto unterwegs ist. Vom Stadtzentrum in Granada einfach mit dem Linienbus in das kleine Dorf Monachil (etwa 5km), danach sind es noch ca. 20 Minuten Aufstieg zur Schlucht.

Sogar eine Quelle gibt‘s dort! Also Wasser mitschleppen braucht man nicht. Zu beachten ist nur, dass man auch wirklich aus der Quelle (unterhalb der Hängebrücke) schöpfen sollte, auch wenn der Bergbach einen sauberen Eindruck macht…Ich war so naiv aus selbigem zu trinken. Die Belohnung kam am nächsten Tag…und begleitete mich den restlichen Urlaub.

Das war dann auch der Tag, an dem wir alle (bis auf mich) gutgelaunt und voller Vorfreude auf besseres Wetter (in Cahorros hat es abends dann leicht mit nieseln angefangen, immerhin nachdem wir mit Klettern fertig waren) das Leihauto packten und zum Bouldern Richtung Tarifa ganz im Süden düsten. Das Auto war bis unters Dach vollgestopft, mit 5 Kerlen, Bier, Crashpad und Klettersachen; die Vorfreude war groß angesichts dieser Aussichten: ein traumhafter Boulderspot, rauer Sandstein, Übernachten am nahegelegenen Strand oder direkt unter den Blöcken.

Um es kurz zu machen: Wir waren nur 2 Tage da (danach flüchteten wir in Hoffnung auf besseres Wetter Richtung El Chorro). Am 2. Abend haben wir uns ein apartamentos in dem kleinen Küstenort Bolonia geleistet um der Kälte und dem Regen aus erster Nacht unter freiem Himmel zu entgehen (was auch eine gute Idee war angesichts des nächtlichen Platzregens am 2. Abend und der allgemeinen Stimmung). Tagsüber konnten wir sogar ein bisschen bouldern gehen, trotz gelegentlicher Schauer war der Fels recht trocken und super griffig. Zu tun gibt‘s jede Menge in Tarifa, bzw. genauer um Betis und Bolonia (ca. 11km von Tarifa). Viele Boulderblöcke sind etwas versteckt aber wer sucht, der findet…

Blick auf die Felsen um Betis. Foto: Privatarchiv

Alles in allem, ein sehr lohendes Gebiet, wunderbare Landschaft, traumhafter Fels, tolle Leute! Nur nicht das Pech haben, die eine Woche Regen im Jahr zu erwischen ;) …und dazu unbeherzt aus einem Bach zu trinken, dann kann man auch das spanische Essen genießen (oder überhaupt Nahrungsaufnahme jedweder Art).

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Klettern rund um den Wolayersee

von go-vertical, Kategorie Alpin klettern, Sportklettern am 22. Mai 2012

Hallo Liebe Leser,

ich will euch so ein schönes Gebiet nicht vorenthalten und deswegen euch heute das Wander und Klettergebiet rund um den Wolayersee vorstellen.

Lage:
Der Wolayersee ist ein Bergsee auf etwa 1950m Seehöhe in den Karnischen Alpen/Kärnten/Österreich und ist ein Naturschutzgebiet. Der Wolayersee wird umgeben von den höchsten Bergen die die Karnischen Alpen zu bieten haben.

Klettermöglichkeiten:
Die Seewarte, Hohe Warte und der Seekopf bieten ausgezeichneten Kletterfels an.

Klettergebiet Wolayersee

Wolayersee

Zudem gibt es für Sportkletterer(innen) bzw. werden auch Kletterkurse angeboten einen eigenen Klettergarten.
Wer sich mit aussichtsreichen Klettersteigen befassen will kommt auch hier nicht zu kurz, der Weg der 26er ist ein wunderschöne Klettersteig direkt durch die Nordwand der Hohen Warte.

Nachdem ich immer wieder wunderschöne Erlebnisse rund um den Wolayersee habe und man weg vom Massentourismus  ist werd ich natürlich auch heuer in dem Gebiet meine lässigen Klettertouren aussuchen und abholen ;-)

Wünsch euch eine lässige Klettersaison 2012 und natürlich viel Spass

 

 

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Klettern im Saarland und Umgebung

von vaiog4, Kategorie Hallenklettern am 9. Februar 2012

Hallo Leute,

ich möchte Euch in Zukunft an dieser Stelle einen kleinen Einblick ins Klettern im Saarland und der angrenzenden Umgebung ermöglichen.

Hier sieht man Dominik Winkler in einer schweren Route im Cube in Trier

Hier ist Dominik Winkler in einer schweren Route im Cube in Trier zu sehen. Foto: © Daniel W. Bittner

Ihr kennt das bestimmt, Ihr wollt mal raus aus Eurer “Stammhalle” in eine andere Atmosphäre mal was neues sehen und erkunden…

Jetzt geht ihr an den PC und googlet und findet auch zahlreiche Websiten von Kletterhallen und Kletterhallenverzeichnisse nur leider ist auf den meisten Hallenseiten nicht viel von der Halle selber zu sehen, dann kommt gerne der Gedanke, ist die ausgesuchte Halle überhaupt einen Besuch wert oder nicht!

Daher möchte ich Euch in den nächsten Tagen unsere saarländischen Hallen in vielen Bildern und Worten vorstellen, dabei nicht zu vergessen die angrenzenden Hallen in der Pfalz, die sich für eine Klettertagesfahrt im Winter definitiv lohnen und sich sehen lassen können!

 

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Neu: User-Blogs bei klettern

von Admin, Kategorie Allgemein, Alpin klettern, Ausrüstung, Bouldern, Eisklettern, Expeditions-Bergsteigen, Hallenklettern, Kletterszene, Medizin, Sportklettern, Training am 1. März 2010

Beherzt zugreifen und losbloggen - jetzt bei klettern!

Beherzt zugreifen und losbloggen - jetzt bei klettern!

Liebe Nutzer von klettern.de,

herzlich willkommen beim neuen klettern User-Blog!

Hier können registrierte Nutzer der klettern-Community über alle Themen rund um ihre Leidenschaft für Felsen, Berge, Eis und Plastik bloggen – unter dem Dach von klettern und natürlich gratis. Sie nutzen dabei WordPress – eins der ausgefeiltesten Blog-Systeme.

Warum hier bloggen? Bei uns findest Du die Leser, die Du Dir wünschst – leidenschaftliche Kletterer, Boulderer, Alpinisten. Dein Blog erscheint hier schließlich hier auf www.klettern.de

Worüber soll ich schreiben? Über alles, was Dich rund ums Klettern, Bouldern oder Bergsteigen beschäftigt. Erzähle von Deinem letzten Alpin-Abenteuer! Vom ersten Tag am Fels! Berichte über die neuesten Szene-Gerüchte, teile mit anderen die Highlights Deines Kletterurlaubs oder zeige den Blog-Lesern, wie Dein Trainingsplan funktioniert.

Wie werde ich Blogger? Ganz einfach!

  1. Zunächst musst Du im klettern-Forum als Nutzer registriert sein (hier können Sie sich registrieren).
  2. Wenn das der Fall ist, kannst Du mir eine E-Mail schreiben an: msteinheil (at) motorpresse.de. Dann schalte ich Dich als Blogger frei. Klar: Mit der Registrierung im Forum verpflichtest Du Dich darauf, die Forums-Regeln einzuhalten – und die gelten auch hier im Blog (siehe unten).
  3. Wenn ich Dich freigeschaltet habe, gehst Du einfach hier im Blog rechts oben auf  “Anmelden”. Dort gelangst Du zur Anmeldung für die Autoren-Oberfläche, wo Du Deine Beiträge schreiben, speichern und veröffentlichen kannst.

Viel Spaß wünscht

Mario Steinheil

www.outdoorchannel.de

Redaktionsleiter Den ganzen Beitrag lesen »

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